Foto von Roland Larsson auf Unsplash

Du, mein Mädchen, bist das Spiel,
das ich nicht gewinnen will,
weil ich mich am Spielen freu’.

Du, mein Mädchen, bist der Traum,
aus dem ich mir ein Leben bau.

Du, mein Mädchen, bist der Grund,
durch den ich Sinn im Leiden find’.

Du, mein Mädchen, gibst mir Kraft,
für den schmalen Drahtseilakt,
in dem ich sonst vergehen würd’:
zwischen einer sein wie alle,
und alleine gegen alle.

Denn du warst und bist und bleibst es wert,
dass ich uns beschützen werd’;
Denn du warst und bist und bleibst es wert,
dass ich dafür kämpfen werd’.

Für dich geb’ ich Teile an das Knien auf
und du weist mir noch den Weg hinaus.
Hinaus aus diesem Nimmerland —
geb’ dir mein Zepter — nimm den Thron.
Ich will dir dien’ — verwahr’ es gut;
im echten Leben wird’s mein Lohn.

Ich geb es auf…
Herrscher zu sein
über jenes Nimmerland,
will’s nicht mehr sein —
schau was ich fand —
das Schöpfen eines größ’ren Werks,
indem man Wirklichkeit und Traum verband.

Dazu tauch’ ich für dich in die Konformität der Massen —
bleibst meine Verbindung, sie zu verlassen.
Ich fand’ die Wurzel, du bist die Quelle —
und so schreiben wir: uns’re Novelle.


Aus den sequenzenhaften Geschichten im Blogbeitrag “Aroused – Sequenzen” entstanden.