Foto von Raphael Schaller auf Unsplash

Journey to the stars, my dear one.

Wenn du willst,
auch auf deinem, nicht auf uns’rem Weg,
my dear one.

Wie traurig es auch scheint,
journey to the stars.

Gib nicht auf.

Denn auch noch für das nächste Licht,
wenn wiedermal ein Herz zerbricht,
zu stummer Gruß an Herzen frisst,
es zu lange schon den Klang vermisst,
selbst dann,
wenn wiedermal ein Herz zerbricht,
keiner Flaggen mehr gen Sternen hisst —

Dann, mein werter Freund,
my dear one — meine Kleinigkeit,
die sich und dich im Schnee verlor’ — ,
mein schönes, trauriges Mädchen…

dann, sag ich dir — wart’ noch ein bisschen;
geduld’ dich noch; geduld’ dich doch —
wart’ noch ein bisschen.
Irgendwann wirst du es sehen.

Da ist ein summ’nder Fluss,
ein stummer Gruß — auch eine polyphone Melodie,
die das eine Herz dem anderen verlieh.

Irgendwann wirst du sie hören.

Sie war immer da.

Ein summ’nder Fluss, ein stummer Gruß
— auch eine polyphone Melodie,
die uns zuallererst der Glaube an den Traum verlieh.

Sie war immer da.

Zuerst naiv,
dann kam die Angst
— sie schien kurz weg —,
es wurde traurig — schien traurig allein,
jetzt braucht es Mut,
um nicht mehr traurig allein zu sein.

Die Melodie war immer da und ließ dich suchen.
Sie war immer da und ließ dich suchen.

Und dann, wenn wiedermal ein Traum zerbricht,
blieb doch: was das eine Herz dem and’ren spricht;
die Melodie, sie blieb, war immer da,
ging nicht fort, verließ’ dich nicht.

Glaub mir, glaubst du an sie,
kannst du sie hören, sehen…
und bald auch fühlen.

Irgendwann, my dear one.
Irgendwann wirst du sie fühlen.

Und dann, wenn wiedermal ein Traum zerbricht,
blieb doch: was das eine Herz dem and’ren spricht;
— in einem stummen Gruß.”


 — Ein stummer Gruß, gezeichnet:
— MZ, Moskau, 23. Dezember 2018 —


Steht ursprünglich gegen Ende (weit unter der Wasseroberfläche, mindestens im unteren Drittel des Geschichts-Eisbergs) des Beitrags: “Streuner