Eine Orange und ein Finger
Foto von Sharon McCutcheon auf Unsplash

Hallo, 

ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, aber Mitte März hatte Pornhub die Pforten zum Premium Zugang für seine italienischen Zuschauer geöffnet. 

Der BWLer MZ findet das eine… geile Marketing Maßnahme. 

Erstens viral gegangen und zweitens zahlt sich das auch safe aus, weil da vermutlich einige tausend Leute hängenbleiben werden, die die Pornhub-Premium-Services zu schätzen gelernt haben. Also (mal wieder) Props an die Pornhub Marketing Abteilung. 

Leider konnte ich aber schon an dem Abend als ich das zum ersten Mal hörte nicht anders als mir vorzustellen wie die ganze Welt in den nächsten Wochen nur noch masturbierend vor ihren Laptops sitzt. Und das Bild lässt mich seitdem nicht mehr los. 

Wenn du hier zum ersten Mal bist: Sonst geht es hier um andere Themen — Käferschmetterlinge, mysteriöse Szenerien, Liebesgeschichten, mich, Gedichte und so Mist… also quite close to Pornos aber nicht exakt das Thema. 

Während mich der dritte Weltkrieg und Corona 2020 bisher noch ziemlich kalt ließen, bewegte das schleichende Zugrundegehen der Menschheit in Form von verschwitzten Italiener*innen vor Riesenbrüsten, 25-Jährigen Stiefmüttern und BBCs meinen, mit einer lebhaften Vorstellungskraft gestraften Kopf dann doch. 

Panisch machte ich mich ans Werk und recherchierte: Was war zu befürchten, wenn die Menschheit in einen einmonatigen Masturbierathlon verfiel? Und ein wenig breiter gefasst: Was waren die Auswirkungen von Pornografie auf unsere Sexualität? 

Meme - Masturbation
Ich erkenne hier Muster…

MZ über Pornos

Was ich dazu so gelesen und angesehen (Dokus!) habe, ist am Ende verlinkt. Hier gibt es jetzt eine Auswahl, wie ich glaube, relevanter Gedanken. 

Wenn auch ziemlich lang, ist allgemein der Beitrag “Why Are Young People Having So Little Sex?” zu empfehlen. Darin geht es auch darum, dass junge Menschen eben immer weniger Sex haben, obwohl (?) Tabus immer mehr ad acta gelegt werden.

[So ist zum Beispiel] Polyamorie ein gängiges Wort geworden. Ursprünglich beschämende Begriffe wie Perversion wurden durch süßere Worte wie kink ersetzt. Anal Verkehr wurde von einem absoluten Tabu zur “fifth base” — Teen Vogue (ja, Teen Vogue) hat sogar einen Guide dazu erstellt.

Das Aufbrechen der Tabus ist, glaube ich, jedem jungen Erwachsenen bewusst. Das bekommen wir alle mit. Kommt man ja kaum drum rum, wenn Freunde von ihren Erlebnissen berichten und man selbst (wie die meisten Männer und immer mehr Frauen) eben auch mal einen Porno sieht. 

Und diese Berichte und die Pornos werden dann unter anderem als Maßstab für die eigene Sexualität genommen. 

Falls du dir jetzt denkst: “Na gut… die Berichte von Freunden… ja… ok… die beeinflussen schon, wie ich über mein Sexleben denke, aber die Pornos? Ach, jetzt übertreib’ mal nicht. Weiß man doch, dass das nicht echt ist.” 

Ja, so ungefähr hab ich auch gedacht. 

Berichte von Freunden

Dazu nur kurz, weil’s dazu gehört, aber eigentlich ein Thema für sich ist.

Zum Beispiel weil, wenn man über das Thema spricht, oft vom jeweiligen Dude/ der jeweiligen Dudetta gleich mehrere Stories auf einmal kommen, denkt man häufig: Damn it… der erlebt aber viel mehr als ich. Die Leute in Dauerbeziehungen denken sich: Fuck, was verpasse ich… der hatte schon wieder ne Neue; die Dauersingles denken sich: Fuck, die zwei…, die sind sicher jeden Tag am Bimsen; und die Dauersingles, die allgemein on-fleek, das Datinggame am Winnen und von einer F+ zur nächsten am Squiggeln sind… haben auch so ihre Zweifel, ob das jetzt echt das Wahre ist. Und so Menschen, die das alles irgendwie perfekt machen und alles super hinbekommen… sind mir suspekt. Mit solchen Menschen will ich nichts zu tun haben! 

Meme - Corona

Also: Ja, man vergleicht sich halt mit anderen. Ich auch. Ein Freund von mir hat gefühlt jedes mal wenn wir uns sehen drei neue, teils heftige Geschichten am Start und ich bin dann immer eher so: “Fuck, MZ, du Nullnummer, du verdammter Versager… was machst du eigentlich aus deinem Life?” 

Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich selbst manchmal den Eindruck erwecke als wär da mehr Bed-Action going on als eigentlich ist. So ist das halt. Ich muss selbst noch ne gute Kommunikationsweise finden, die nicht aus kompletten Schweigen besteht, um da keine falschen Dinge zu implizieren. 

Aber das ist nichts Pornospezifisches. Das Gras ist halt immer grüner auf der anderen Seite. 

Aber die Pornos? Ach, jetzt übertreib’ mal nicht. Weiß man doch, dass das nicht echt ist.

Wie gesagt, hab’ ich auch erstmal gedacht. Aber so ein paar Sachen im Bezug auf unser praktiziertes Sexleben gibt es da schon zu sagen. Ich las nämlich so über die Beiträge und dann stand da sowas wie:  

“Wenn du zum ersten Mal Sex mit jemanden hast”, sagte [Debby Herbenick] ruhig, “würg’ sie nicht, ejakulier’ ihr nicht ins Gesicht, versuch’ keinen Analverkehr zu haben. Es ist einfach unwahrscheinlich, dass das gut laufen wird.” 

Und auch bei ein paar anderen Absätzen war ich sprachlos. 

So *Dramatic Pause* und da kommen wir jetzt eben tatsächlich zu einem Problem: dass Pornos zum einen unsere Erwartungen an den Sex und zum anderen, wenn nicht unsere, dann häufig die, über die wir uns (noch) unsicher(er) sind: Was denke ich, erwartet mein Partner beim Sex von mir?, verändert. 

Aber erstmal zu unseren eigenen Erwartungen an unser Sexleben. 

Dass durch Pornografie ein höherer Stimulationsgrad nötig wird um den gleichen Erregungsgrad zu erreichen, liest man immer wieder, scheint wissenschaftlich belegt und geht schon in die Richtung, dass Pornos eben etwas an unseren eigenen Erwartungen und Vorlieben ändern. Das kann soweit gehen, dass in Japan Menschen schon keine Lust mehr auf echten Sex haben, weil der halt einfach nicht an das Erlebnis rankommt, das sie in Pornos sehen. 

Weil jetzt Pornos gedreht, geschnitten und teils nachträglich bearbeitet sind, um alles ein wenig schöner, größer oder kleiner Aussehen zu lassen, kann es also passieren, dass echte Männer und Frauen dann eben eine Enttäuschungen werden. 

Wenn man das seinem zukünftigen Partner nicht antun will, dann sollte man im Umgang mit Pornos zumindest mal vorsichtiger sein und überlegen, ob’s nicht auch möglich ist darauf zu verzichten. 

Meme - Soulmate

Dem Dude, der da auf der verzweifelten Suche nach seinem Soulmate und ja bereit alles für sie zu tun ist, müsste man also an seiner Ehre als hoffnungsloser Fall packen und sagen: “Boy! Das willst du ihr doch nicht antun.” Er würde dann vermutlich sagen: “Shizzledamnboy! Du hast recht!” Oder so ähnlich. 

Außerdem noch ein No-Brainer-Häppchen für Zwischendurch: Im Zweifel sollte man sich immer fragen, ob man das, was im Porno gezeigt wird, überhaupt selbst will und will, dass das zu einer persönlichen Vorlieben wird? Es kann nämlich schon sein, dass man sein Hirn darauf konditioniert. 

Aber… vollkommen pornogesteuert ist was uns gefällt dann glücklicherweise doch nicht. 

Den meisten Menschen scheint es eher so zu gehen wie mir: es ist nicht so, dass wir auf einmal unsere echten Partner — diese fehlerbehaftete, behaarten Fleischklöße — nicht mehr attraktiv genug finden. Auch, wenn wir Pornos sehen. Was aber passiert ist, dass wir in einem Gebiet, wo man ohnehin schon eher unsicher ist zurückgewiesen zu werden, noch unsicherer wird. 

Ein bisschen so als würde man gerne Bodenturnen lernen, schaut sich erstmal im Fernsehen die olympischen Spiele an und nimmt das dann als Maßstab für sich. Mit pumpenden Herzen und schwitzigen Händen geht man zum ersten Mal in einen Turnverein und da kommt die heiße Turnlehrerin (braune Augen, Septum und Tats… und warum ist die eigentlich geschminkt… in der verdammten Turnhalle)… eh also… wo waren wir? Ach ja… kommt die Turnlehrerin auf einen zu und sagt einfach: “Dann mach mal.” Keine Dehnübungen, kein erstmal warm werden. Direkt los. 

Klingt übertrieben? Na, dann lies mal das: 

Als wir uns bei einem Glas Wein unterhalten haben […], hat mir Iris ihre Verzweiflung über ihr Sexleben preisgegeben: “Ich hatte so schlechten Sex gestern, oh mein Gott, es war so schlecht.”, sagte sie müde. “Er hat ihn einfach reingesteckt und — “ Wie rasend ließ sie ihre Hand immer wieder auf und ab gegen ihre Handfläche knallen. Es war das erste Mal, dass sie mit diesem Mann, den sie auf Tinder getroffen hatte, geschlafen hat und sie fragte sich, ob sie ihn coachen könnte. Sie zweifelte aber daran; er war in seinen Dreißigern — alt genug, dachte sie, um es besser zu wissen. 

Das wirkt schon ein wenig so, als hätte sich da direkt jemand ohne Aufwärmen und dem Erlernen der notwendigen Grundübungen am gehockten Salto rückwärts versucht. 

Noch gibt es von mir keinen Beitrag “MZ über seinen Weg zum Sexgott” (maybe to come), aber auf beducated gibt’s n paar Tipps und Tricks.

Aber eine wichtige und quite seriouse Anmerkung dazu: Vielleicht ist dein Sexleben auch nichts, was du (dann eben wieder nach irgendwelchen Maßstäben) optimieren musst, wo du dich noch weiterbilden musst… sondern, etwas, das halt einfach sein darf. Denn… 

P.S.: Wer hät’s gedacht? Gefährdet durch die erhöhten Erwartungen durch Pornokonsum sind vor allem unsere lieben Selbstoptimierer.

Meme - progress
Aber… never give up! 💪🏼💯 The BBC is cumming. 

Deswegen hinkt der Vergleich — Bodenturnen-Sex — auch. Es ist nämlich nicht so, dass Pornodarsteller den objektiv besten Sex haben. Deswegen kann man sich vorher beim Turnen auch leichter informieren: Will ich jetzt bei den Anfängern, Fortgeschrittenen oder Profis mitturnen. Man hat sich ja bereits aufs Bodenturnen festgelegt. 

Beim Sex ist das schwieriger. Da gibt es sicher auch Anfänger, Fortgeschrittene und Profis, aber erstmal ist nicht gesagt, dass ihr euch überhaupt im Bodenturnen messt. Vielleicht will dein Gegenüber auch Federball spielen, sich im One-Rep-Max Kreuzheben üben, oder ist halt mehr der crazy Spinner. In allen Fällen stehst du mit deinem gehockten Salto rückwärts ziemlich dumm da. Selbst wenn du den mittlerweile großartigst beherrscht. 

Daher: Reden über Sex. (Hier ein Guide.)

Also: Gerade, wenn du eher unsicher und/oder selbstkritisch (auf diesem Gebiet) bist, neigt Pornokonsum dazu dir eine falsche Erwartungshaltung des anderen Geschlechts aufzuzeigen und vor allem: Sex ist kein Wettbewerb… oder… zumindest sollte man erstmal die Sportart klären, bevor losgelegt wird… wenn ihr dann aber einen daraus machen wollt, dann bimst euch die Seele* aus dem Leib bis ihr bei Olympia oder eben bei Pornhub auftreten könnt. 

*Hah! Jetzt sind wir doch wieder in den üblichen Gefilden. 


Also jetzt noch ein letzter Punkt zu den schädlichen Auswirkungen von (u.a.) Pornografie. 

Das Internet hat es leicht gemacht seine grundlegenden sozialen und sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, sodass es einen viel geringeren Anreiz gibt raus in die “Fleischwelt” zu gehen und dort Dinge zu jagen. Das heißt nicht, dass dir das Internet mehr Befriedigung gibt als Sex oder Beziehungen, weil es das nicht tut, aber […] es kann dir so viel davon liefern, um gerade genug Befriedigung zu haben um diese Notwendigkeiten zu besänftigen. […] Ich glaube, es ist gesund sich zu fragen: “Wenn ich nichts davon hätte, würde ich mehr raus gehen? Würde ich mehr Sex haben?” Für viele Leute in meinem Alter denke ich, die Antwort wäre wahrscheinlich ja. 

Das denkt dieser junge Herr und ich denke, dass es das gut auf den Punkt bringt und ich dem nichts mehr hinzufügen muss. 

Fazit

Einzig und allein Pornos sind Schuld, dass wir alle behindert sind und so viele Single. Nein, aber Pornos können dich unsicherer machen, deine Vorlieben vielleicht in eine Richtung ändern, die du so gar nicht willst und dich eventuell auch noch davon abhalten deinen Soulmate (❤ ❤ ❤) zu treffen oder zumindest eine Person, mit der du eine insgesamt glückliche Beziehung führen kannst. Glücklicher als die mit deinem PC. 

Ich persönlich bin auch skeptisch, ob das Aufbrechen aller Tabus denn so die beste direction to take für die Menschheit ist… aber naja. In jedem Fall gilt es zu kommunizieren. #plstalkdirtytome

MZ beschließt weiter eine mehrmonatige Abstinenz für sich und du, alter Teufelskerl*in, lässt dich einfach nicht durch Pornos von deinem ausschließlich von Amazingness gepflasterten Weg abbringen. 

Meme - the glory of Rome
alle Pfade…

👋🏼


Marco (sonst wie gesagt anderes Zeug… fluffyer, mehr Herzschmerz und Liiieeebe)

Literaturverzeichnis und mehr Informationen

Jüngere Menschen haben immer weniger Sex – das hat erschreckende Gründe – Video
Sex ist im Alltag omnipräsent. In Filmen, im Internet, mit der Hilfe von Dating-Apps oder weil man gerade glücklich…www.focus.de

TV-Doku zeigt, wie Pornos die Sexualität unserer Kinder verändern
Eine Generation verroht: WDR-Doku zeigt, wie Pornos die Sexualität unserer Kinder verändern Kinder schauen Pornos. Oft…www.focus.de

Wie beeinflusst Pornographie unser Sexleben? Vier Menschen erzählen
Geschlechtsteile in Nahaufnahme und künstliches Stöhnen – für viele sind das die ersten Eindrücke, die sie von Sex…www.bento.de

Online-Beratung und Informationen für Jugendliche rund um Sexualität
Lilli bietet anonyme Online-Beratung, Infos und Tipps zu Sexualität, Safer Sex, Verhütung, Beziehungen, Frauen- und…www.lilli.ch

Sex-Konsum: Was Pornografie im Hirn des Mannes anrichtet – WELT
Was Pornografie im Hirn des Mannes anrichtet Nichts als ein Suchtstoff: Wie Pornos das männliche Gehirn neu verdrahten…www.welt.de

Why Are Young People Having So Little Sex?
Despite the easing of taboos and the rise of hookup apps, Americans are in the midst of a sex recession. These should…www.theatlantic.com

Instagram Has a “No Nudity” Policy, So Why is There So Much Porn on the App?
With one billion users, Instagram is one of the most popular social media apps in the world (behind Facebook and…fightthenewdrug.org

Outtakes

Meine geschätzte Genderbeauftragte (Marca Zandretta) lag mir natürlich sofort in den Ohren und klärte mich darüber auf, dass Pornos doch auch Genderrollen verstärkten und dass ich zudem in diesem Beitrag wieder nur die Perspektive eines männlichen, heterosexuellen und weißen Mannes wiedergebe, die ja sowieso schon überall viel zu stark repräsentiert ist. Marca kennt mich nun aber schon ein paar Jährchen und weiß, dass ich manchmal nicht aus meiner Haut und sexuellen Orientierung kann… und dafür hat die Genderforschung ja Verständnis. Nach einer intensiven zweistündigen Debatte, in der ich u.a. meine teils skeptische Meinung zu diversen Treibern von Genderrollen äußerte, konnten wir uns darauf einigen, dass es im Interesse meiner Leserschaft lag, den Blogbeitrag so lesbar wie irgend möglich zu gestalten (Ich war sehr glücklich, dass sie nicht vorbrachte, dass mir das ja sonst nicht sonderlich am Herzen zu liegen schien… puh.) und sie gab sich damit zufrieden, dass Frauen und Divers gemäß ihrer sexuellen Orientierung Personalpronomen, Endungen, etc. selbst umdenken können und dürfen. 

Trotzdem spreche ich mich hier u.a. auf ihren Wunsch ausdrücklich für die Gleichberechtigung von Frauen aus. Und schon allein weil MZ von einer alleinerziehenden Mutter (#besteMama!) aufgezogen wurde, ist MZ wirklich für die Gleichberechtigung von Frauen. 

Weiter hat mein Regisseur (Mirko Zunder), dem die Kürze des Beitrags und allgemeine Zumutbarkeit dieses Beitrags mehr als sonst am Herzen lag, noch zwei Szenen herausgecuttet: 

  • den schädlichen Einfluss von Pornografie gerade auf Kinder und Jugendliche (in der Hauptrolle waren hier alle Menschen, die Leben lebten, vor denen die meisten ihr Kind zu schützen gedachten (Junkies, Prostituierte, Bänker, etc.))
  • und außerdem dass es da ja doch eine Gemeinsamkeit zwischen meinen üblichen Beiträgen und diesem Hilferuf einer Masturbierapokalypse gibt: eine verklärte Vorstellung von Liieeebe… eine verstaubte Vorstellung — Hatschi!

Die letzte Stimme, die hier noch Erwähnung findet ist die (wie so oft aufgebrachte) meines geschätzten Kritikers (Umbro Zandrelli). 

Dieser meinte, dass ich in meinem Beitrag kein differenziertes Bild zu dieser Kunstform (der Pornografie) gebe.

“Man kann Pornos nicht so über einen Kamm scheren wie dieser verschrobene Nachwuchsautor, dieser Sohn einer sibirischen Kanalratte im vorliegenden Beitrag; außerdem hat… man stelle sich das einmal vor… besagter Lusttropfen eines fischelnden Seehundes mit keinem Wort erwähnt, dass alle direkten Zitate aus dem verlinkten Beitrag von theatlantic.com sind. … Sonst aber ganz ok das Ding. Zwei von fünf räudigen Leseratten.”

Dazu möchte ich anmerken: Natürlich kann eine Pornoplattform auch ein sicherer Platz sein, um Vorlieben auszuleben und Befriedung für Dinge zu finden, die im echten Leben vielleicht einfach nicht praktikabel wären oder eine geliebte Partnerin nicht teilt. Pornos sind daher nicht von Grund auf schlecht. Da hat Umbro schon recht. (Aber er könnte sich schon mal einen anderen Ton angewöhnen.) 

Mehr Informationen zu positiveren Meinungen findet man z.B. hier: 

Wir waren dabei: So ging es beim 12. Berliner Pornfilmfestival zu – Video – WELT
Wer an Porno denkt, landet gedanklich oft schnell in der Schmuddelecke. Dass Porno auch anders sein kann, beweist…www.welt.de


Und zum Schluss:

Meme - Perfect
hihi