Drei galoppierende Hunde, eine desinteressiert riechende Sonne und dazwischen zieht Merleau-Ponty unvorhersehbar seine Pfade - zwischen Leben, denk dir nichts beim alles Geben.

Schlagwort: Aristoteles

Maßvolles Handeln Part III

Meine Versuche maßvoller zu handeln haben mich gelehrt, dass

Wertvolles oft Zeit braucht. Erst wenn man Abstand gewinnt, dann wieder aktiv daran arbeiten, wieder einen Schritt zurück macht und weiter verbessert, kann es entstehen.
weder der Körper noch das Leben linear funktionieren. Wenn auf ‘mehr’, ‘schlechter’ folgt, ist ‘anders’ womöglich die bessere Strategie.
Extrempositionen verlassen, Perspektiven schafft. So lässt sich die Realität akzeptieren und besser mit ihr arbeiten.

Der Schlüssel zur Selbsttranszendenz in der Kunst der Tüchtigkeit

Zu akzeptieren, dass du mehr gibst als du zurückbekommen wirst, dich einer Tätigkeit, einem Werk, einem anderen Menschen oder Instanz hinzugeben, geht uns in unserem Pochen auf einen individualistischen Humanismus oftmals verloren. Damit aber auch die Möglichkeit zur Selbsttranszendenz: einem Sinn, den da ein Mensch erfüllt, der nicht wieder in ihm selbst liegt.

Gleichzeitig kann es helfen, einen Sinn zu erfüllen, der doch wieder in einem selbst liegt: glücklich sein.

Aristoteles: Nikomachische Ethik — Part I

Wenn ihr euch das nächste Mal dabei erwischt einen anderen Menschen oder euch selbst als

mutig,
ausgeglichen,
freundlich,
geizig,
verschwenderisch,
unsicher,
ehrgeizig, …
zu beschreiben, dann denkt an die aristotelische Tugendlehre: Daran lässt sich arbeiten. Bei ihm und bei euch, sofern man daran arbeiten will.

Maßvolles Handeln — Part I: Warum

Insbesondere für andere Lebensbereiche kann es uns helfen, auf unseren Spezialgebieten Maß zu halten. Bei Zeiten hilft es uns dann sogar in diesen weiter, weil man den eigenen Fanatismus wieder in Perspektive rückt. Dabei können vor allem Freunde und Mentoren auf dem jeweiligen Gebiet eine entscheidende Stütze sein.