Drei galoppierende Hunde, eine desinteressiert riechende Sonne und dazwischen zieht Merleau-Ponty unvorhersehbar seine Pfade - zwischen Leben, denk dir nichts beim alles Geben.

Schlagwort: Freundschaft

Antinomisches Wiedersehen

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“Im Bewusstsein eines Hundes hatte er sich keine Gedanken darüber gemacht, aber jetzt, wo er wieder als Stern auf dem Strahl saß, drehte Dion sich um und versuchte dessen Ende zu erkennen. […]”

Erstickt der Optimierungswahn Mitleid und Empathie?

Um denjenigen, die noch Verletzlichkeit zulassen, die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln …
Um nicht zuzulassen, dass Zärtlichkeit mit dem Eindruck von Lächerlichkeit verbunden wird, …
Aus Demut vor der Komplexität der (Gefühls-)Welt eines jeden Menschen, …
Um anderen Menschen Ausreden zu erlauben, weil diese Erlaubnis der Anfang für die Erkenntnis dahinterliegender Gründe sein kann, …
… sollten wir wieder empathischer Handeln und auch Mitleid kennen.

In Verbindung mit immerwährenden Optimierung und einigen Facetten des Macher-Mindsets geht das — meiner Ansicht nach — im häufiger verloren.

Allein-Sein hatte ich dann wohl überbewertet

Freunde helfen dir dabei, zu dir selbst zu finden. Freunde, die mit dir durch unangenehme Stillen gehen. Die Stille deines Freundes kann auch einfach darin bestehen, an der Stelle urteilsfrei weiterzufragen, wo du schon längst über dich geurteilt hast. Allerdings musst du immer den Mut aufbringen, deine Gedanken so auszusprechen, wie du sie sonst in deinem Kopf verbirgst.

Dann kannst du dich selbst im Gespräch besser verstehen, als das alleine je möglich wäre. Und dann: Lass es nachwirken.